Der Auftrag von der Anfrage bis zur Rechnung: Kapitel 8 im Kleinbetrieb
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Kapitel 8 in neun Schritten: der Auftrag als roter Faden
Kapitel 8 ist das längste der Norm – zwölf Seiten – und zugleich das einfachste, wenn man es als das liest, was es ist: die Beschreibung eines Auftrags von der ersten Mail bis zum Zahlungseingang. Jeder Auditor prüft es auf dieselbe Weise: „Nehmen wir Ihren letzten Auftrag“ – und dann geht er die Auftragsakte durch. Wer sie vollständig vorlegen kann, hat Kapitel 8 bestanden.
| Schritt | Was passiert | Normstelle | Das Dokument im Kleinbetrieb | Pflicht-Aufzeichnung? |
|---|---|---|---|---|
| 1 Anfrage | Kunde fragt an; Anforderungen werden erfasst, auch unausgesprochene und gesetzliche | 8.2.1, 8.2.2 | Anfrage-Mail, Gesprächsnotiz, Aufmaß | nein |
| 2 Machbarkeit | Kann ich das – Termin, Kapazität, Material, Qualifikation? | 8.2.3.1 | Vermerk auf Anfrage, Kapazitätsübersicht | nein |
| 3 Angebot | Leistung, Preis, Termin, Abgrenzung, Mitwirkung des Kunden | 8.2.3.1 | Angebotsvorlage | nein |
| 4 Auftrag und Bestätigung | Auftrag gegen Angebot geprüft; Abweichungen geklärt; mündliches bestätigt | 8.2.3.1, 8.2.3.2, 8.2.4 | Auftragsbestätigung, Änderungsvermerk | ja (8.2.3.2) |
| 5 Beschaffung und Planung | Material, Fremdleistung, Termin, Auftragsmappe anlegen | 8.1, 8.4 | Auftragsmappe, Bestellung | nein (8.4: Lieferantenbewertung – anderer Kurs) |
| 6 Ausführung | Beherrschte Bedingungen: Unterlagen, Mittel, qualifizierte Personen, Kennzeichnung, Kundeneigentum, Erhaltung | 8.5.1 bis 8.5.4 | Zeichnung, Arbeitsanweisung, Auftragsmappe | nein (8.5.2 bei Rückverfolgbarkeit: ja) |
| 7 Prüfpunkt und Freigabe | Jemand prüft und gibt frei; wer, was, Ergebnis | 8.6 | Prüfprotokoll, Abnahmeprotokoll | ja (8.6) |
| 8 Fehler | Fehlerhafte Leistung: korrigieren, aussondern, Kunde informieren, Sonderfreigabe | 8.7 | Sperrvermerk, Reklamationsformular | ja (8.7.2) |
| 9 Lieferung, Rechnung, Nachbetreuung | Lieferschein, Rechnung, Gewährleistung, Rückmeldung | 8.5.5, 8.6 | Lieferschein, Rechnung | nein |
Nur drei Pflichtaufzeichnungen. Die Norm verlangt an genau drei Stellen dokumentierte Information zum Auftrag: das Ergebnis der Prüfung vor der Zusage (8.2.3.2), den Freigabenachweis mit freigebender Person (8.6) und die Aufzeichnung zu Fehlern (8.7.2). Dazu kommen Rückverfolgbarkeit (8.5.2) und Kundeneigentum (8.5.3), wenn sie zutreffen. Alles andere darf in den Vorlagen stecken, die der Betrieb ohnehin benutzt.
Was Auditoren wirklich sehen wollen: eine Auftragsakte – Ordner oder Projektverzeichnis – in der die Dokumente der neun Schritte zusammenliegen. Nicht neun Formulare, sondern ein Ort. Der Download zeigt die Liste.
📄 Die neun Schritte mit Normstelle, Dokument, Pflichtaufzeichnung und Prüffrage des Auditors
Die Module 2 bis 10 gehen die Schritte einzeln durch: was die Norm verlangt, was der Betrieb ohnehin tut, und welches Blatt es belegt. Modul 11 bis 13 behandeln die Besonderheiten (Branchen, Kundeneigentum und Rückverfolgbarkeit, Kapazität), Modul 14 die Fehler, Modul 15 den Praxisfall.
Schritt 1: Die Anfrage – Anforderungen erfassen, auch die unausgesprochenen
Die Anfrage ist der Schritt, bei dem im Kleinbetrieb am meisten im Kopf bleibt – und bei dem Auditoren am häufigsten nach dem Beleg fragen: „Woher wussten Sie, was der Kunde wirklich wollte?“ Kapitel 8.2.2 verlangt, dass die Anforderungen bestimmt werden; 8.2.3.1 a) bis d) nennt die vier Arten, die vor der Zusage überprüft werden:
| Art der Anforderung | Beispiel | Woher sie kommt |
|---|---|---|
| Vom Kunden ausgesprochen | Maße, Menge, Termin, Lieferort, Farbe | Anfrage-Mail, Zeichnung, Leistungsverzeichnis |
| Nicht ausgesprochen, aber erwartet | Dass die Tür schließt; dass die Software mit der vorhandenen läuft; dass die Reinigung den Betrieb nicht stört | Branchenüblichkeit, Erfahrung, Nachfrage |
| Gesetzlich und behördlich | CE, VDE, Brandschutz, Datenschutz, Hygiene | Liste Normen und Gesetze |
| Vom Betrieb selbst zugesagt | Lieferung in 48 Stunden; 5 Jahre Garantie; feste Ansprechpartner | Website, AGB, Politik |
Dazu 8.2.1: Kommunikation mit dem Kunden über Produkt, Anfragen, Änderungen, Rückmeldungen, Kundeneigentum und Notfallmaßnahmen – im Kleinbetrieb erledigt durch Mail, Telefon und das Angebot selbst.
Das Anfrageblatt – fünf Fragen, die der Vertrieb vor dem Angebot beantwortet:
- Was genau will der Kunde (Leistung, Menge, Qualität, Unterlagen)?
- Bis wann, wohin, wie (Termin, Lieferort, Verpackung, Montage)?
- Was erwartet er, ohne es zu sagen (Branche, bisheriger Lieferant, Verwendung)?
- Welche Gesetze, Normen, Kundenvorgaben gelten (Zeichnung, Spezifikation, Zertifikat)?
- Was fehlt noch – und wen frage ich?
Die Antworten stehen auf der Anfrage selbst (Vermerk am Rand, Notiz in der Mail, Feld im System) – kein eigenes Formular, es sei denn, die Anfrage kommt am Telefon oder an der Theke. Dann ist das Anfrageblatt die Gesprächsnotiz, und die Bestätigungsmail an den Kunden (Modul 5) ihr Beleg.
📄 Anfrageblatt mit den fünf Fragen und Machbarkeitsvermerk (für Telefon- und Thekenanfragen)
Was Auditoren fragen: „Nehmen wir Ihre letzte Anfrage mit abweichenden Anforderungen – spezielle Verpackung, Prüfvorgaben, fremdsprachige Zeichnung: Wie haben Sie vor dem Angebot geklärt, was gemeint war?“ Nachweis: die Anfrage mit Vermerk, die Rückfrage-Mail, die Antwort. Drei Dokumente, die jeder Betrieb hat – wenn er sie ablegt.
Schritt 2: Machbarkeit – Termin, Kapazität, Material, Qualifikation vor der Zusage
„Die Organisation muss sicherstellen, dass sie in der Lage ist, die Anforderungen zu erfüllen“ – bevor sie sich verpflichtet (8.2.3.1). Das ist die Machbarkeitsprüfung, und sie findet in jedem Betrieb statt – im Kopf des Chefs, beim Blick auf die Plantafel, beim Anruf in der Werkstatt. Der Auditor will sehen, dass sie stattfindet und dass jemand dafür zuständig ist.
Die vier Machbarkeitsfragen:
| Frage | Woran der Betrieb sie prüft | Typischer Beleg |
|---|---|---|
| Termin – schaffen wir das bis dann? | Plantafel, Auftragsliste, Kalender | Kapazitätsübersicht mit Datum |
| Kapazität – haben wir die Leute und Maschinen? | Urlaubsplan, Maschinenbelegung, Teamgröße | Dispositionsstand |
| Material und Fremdleistung – bekommen wir das rechtzeitig? | Lieferzeiten, Lagerbestand, Lieferantenauskunft | Lieferantenanfrage, Lagerliste |
| Qualifikation und Zulassung – dürfen und können wir das? | Scheine, Zertifikate, Prüfmittel, Branchenzulassung | Qualifikationsmatrix, Liste Normen und Gesetze |
Der Vermerk: Ein Satz auf der Anfrage oder im Angebotsentwurf: „Machbar bis KW 12, Material 2 Wochen Lieferzeit, Fräse ab KW 10 frei – M. 03.03.“ Das ist der Nachweis. Kein Formular, keine Unterschriftenrunde.
Kapazitätsübersicht: In Betrieben ab fünf Mitarbeitern lohnt eine Tabelle oder Plantafel: Wochen in den Spalten, Mitarbeiter oder Maschinen in den Zeilen, Aufträge als Balken. Sie beantwortet die Auditfrage „Wie haben Sie bei der letzten Auftragsspitze entschieden, was zuerst gemacht wird, und ob Sie dabei Liefertermine zusagen konnten?“ – eine der häufigsten Fragen in Produktion und Handwerk.
📄 Kapazitätsübersicht (Excel): Wochen × Mitarbeiter/Maschinen mit Auslastungsformel
Wer entscheidet: Im Organigramm steht, wer Angebote bis welcher Höhe freigeben darf; dieselbe Person entscheidet über die Machbarkeit. Bei Großaufträgen (über 10 % des Jahresumsatzes) entscheidet die GL – das steht so in der Prozessbeschreibung W1.
Der häufigste Fehler: Die Zusage „Klar, machen wir“ am Telefon, bevor jemand nachgesehen hat. Kein Problem, wenn danach die Prüfung folgt und die Bestätigungsmail erst nach der Prüfung rausgeht (Modul 5). Ein Problem, wenn der Termin schon zugesagt ist und die Fräse belegt.
Schritt 3: Das Angebot – Leistung, Preis, Termin, Abgrenzung, Mitwirkung
Das Angebot ist das Dokument, in dem die Anforderungen aus Schritt 1 und die Machbarkeit aus Schritt 2 zusammenkommen – und das, was später im Streitfall gilt. Die Norm nennt es nicht beim Namen, verlangt aber, dass die Anforderungen vor der Verpflichtung bestimmt und überprüft sind. Ein Angebot, das die sieben Bestandteile enthält, erfüllt das:
| Bestandteil | Inhalt | Warum |
|---|---|---|
| 1 Leistung | Was genau geliefert wird – Position für Position, mit Menge, Maß, Material, Qualität | 8.2.3.1 a |
| 2 Termin | Lieferung oder Fertigstellung bis …; abhängig von Freigabe/Mitwirkung bis … | 8.2.3.1 |
| 3 Preis und Zahlung | Einzelpreise, Summe, Zahlungsbedingungen, Abschläge | – |
| 4 Abgrenzung | „Nicht enthalten: Demontage, Entsorgung, Elektroanschluss, Bauseitige Leistungen“ | 8.2.3.1 b (unausgesprochene Erwartungen) |
| 5 Mitwirkung des Kunden | Zeichnungsfreigabe bis …, Zugang, Strom, Daten, Ansprechpartner | 8.2.1 |
| 6 Normen und Nachweise | Nach welcher Norm, welche Prüfung, welche Dokumente geliefert werden | 8.2.2 a, 8.2.3.1 d |
| 7 Gültigkeit und Bedingungen | Gültig bis …, AGB, Gerichtsstand | – |
Abgrenzung und Mitwirkung sind die Bestandteile, die in Kleinbetrieben am häufigsten fehlen – und der Grund für die meisten Reklamationen: Der Kunde erwartet, was er nicht bestellt hat. Zwei Zeilen im Angebot verhindern das.
Die Angebots-Prüfliste – zehn Punkte, die der Freigebende in zwei Minuten durchgeht: Position vollständig? Termin geprüft (Modul 3)? Material angefragt? Normen genannt? Abgrenzung drin? Mitwirkung drin? Zahlungsbedingung? Gültigkeit? Preis gegen Kalkulation? Rechtschreibung und Kundenname?
📄 Angebots-Prüfliste mit zehn Punkten und Muster-Abgrenzungstexten für sechs Branchen
Nachfassen als Kennzahl: Die Angebotsquote (Aufträge ÷ Angebote) ist eines der sechs Standardziele. Wer Angebote nach fünf Tagen nachtelefoniert, hebt sie erfahrungsgemäß um fünf bis zehn Punkte – und der Auditor sieht einen Betrieb, der seine Kennzahl steuert (9.1.1).
Schritt 4: Auftrag und Auftragsbestätigung – der Pflichtnachweis 8.2.3.2
Hier liegt die erste der drei Pflichtaufzeichnungen des Auftrags: 8.2.3.2 verlangt dokumentierte Information über das Ergebnis der Überprüfung und über neue Anforderungen. Im Kleinbetrieb erfüllt das ein einziges Dokument – die Auftragsbestätigung – wenn sie wirklich verschickt wird und drei Dinge enthält: Bezug auf das Angebot, Abweichungen (oder „wie angeboten“), Termin.
Der Ablauf:
- Auftrag kommt (Mail, Bestellung, Unterschrift auf dem Angebot, Anruf).
- Vergleich mit dem Angebot: Menge, Preis, Termin, Lieferort, Bedingungen des Kunden („es gelten unsere Einkaufsbedingungen“) – jede Abweichung wird geklärt, bevor die AB rausgeht (8.2.3.1: „Abweichungen … sind zu klären“).
- Auftragsbestätigung an den Kunden: „Wir bestätigen Ihren Auftrag vom … gemäß Angebot Nr. … mit folgender Abweichung: … Liefertermin: KW …“
- Ablage in der Auftragsakte – das ist der Nachweis.
Mündliche Aufträge (8.2.3.1, letzter Absatz): „Wenn der Kunde keine dokumentierten Anforderungen vorlegt, müssen die Anforderungen vor der Annahme bestätigt werden.“ Eine Mail „Wie telefonisch besprochen: 20 Stück Typ A, Lieferung Freitag, 1.200 € netto“ erfüllt das – und ist die AB.
Änderungen nach Auftrag (8.2.4): Der Kunde ändert die Stückzahl, den Termin, die Farbe. Die Norm verlangt, dass die dokumentierte Information geändert und die betroffenen Personen informiert werden. Im Kleinbetrieb: ein Änderungsvermerk in der Auftragsmappe (Datum, was, wer hat zugestimmt, Auswirkung auf Termin und Preis), eine Mail an den Kunden, ein Wort an die Werkstatt. Der häufigste Auditfund hier: Die Änderung steht in einer Mail, die niemand in der Werkstatt kennt – und das Teil wird in der alten Farbe gefertigt.
📄 Auftragsbestätigung (Muster) und Änderungsvermerk für die Auftragsmappe
Rahmenaufträge und Abrufe: Die Prüfung erfolgt einmal beim Rahmenvertrag (Konditionen, Spezifikation) und je Abruf nur noch für Menge und Termin – ein Vermerk auf dem Abruf genügt. Das steht so in der Prozessbeschreibung, sonst fragt der Auditor nach der AB für jeden Abruf.
Händler und Dienstleister: Dieselbe Regel. Der Online-Shop erzeugt die AB automatisch; der Reinigungsvertrag mit Leistungsverzeichnis ist die AB für die Vertragslaufzeit; jede Zusatzleistung bekommt eine Kurzbestätigung.
Schritt 5: Auftragsmappe und Planung – ein Ort für alles (8.1)
Kapitel 8.1 verlangt, dass der Betrieb seine Prozesse plant: Anforderungen festlegen, Kriterien für die Ausführung und die Annahme bestimmen, Ressourcen bereitstellen und „dokumentierte Information in dem Umfang aufbewahren, der nötig ist, um Vertrauen zu haben, dass die Prozesse wie geplant durchgeführt wurden“. Für einen Kleinbetrieb ist das die Auftragsmappe – physisch oder als Verzeichnis – mit einer Auftragsnummer als Schlüssel, unter der alles liegt.
Inhalt der Auftragsmappe (feste Reihenfolge):
| Register | Inhalt | Aus Schritt |
|---|---|---|
| 1 | Anfrage mit Vermerk, Rückfragen | 1, 2 |
| 2 | Angebot, Auftrag des Kunden, Auftragsbestätigung, Änderungsvermerke | 3, 4 |
| 3 | Zeichnungen, Spezifikationen, Leistungsverzeichnis – mit Stand (Revision) | 1 |
| 4 | Bestellungen, Lieferscheine der Lieferanten, Fremdleistungen | 5 |
| 5 | Arbeitsplan, Laufkarte, Montageplan, Einsatzplan | 6 |
| 6 | Prüfprotokoll, Abnahmeprotokoll, Messergebnisse, Fotos | 7 |
| 7 | Fehler, Sperrvermerke, Nacharbeit, Sonderfreigabe | 8 |
| 8 | Lieferschein, Übergabeprotokoll, Rechnung, Rückmeldung des Kunden | 9 |
Wer diese acht Register hat, beantwortet die Auditfrage „Nehmen wir Ihren letzten Auftrag“ in zwei Minuten. Wer sie digital führt (Projektordner mit acht Unterordnern oder Felder im ERP), ebenso. Die Mappe ist zugleich die Entwicklungsakte, wenn der Auftrag Konzeption enthält (8.3) – dann kommen Eingaben, Prüfvermerk und Testplan in Register 3 und 6.
Beschaffung für den Auftrag (8.4, Überblick): Material und Fremdleistung werden bei gelisteten Lieferanten bestellt; die Bestellung nennt Auftragsnummer, Spezifikation, Termin und – wenn gefordert – Nachweise (Zeugnis, Zertifikat). Wareneingang und Lieferantenbewertung behandelt der Kurs „Lieferanten, Mitarbeiter, Prüfmittel“. Ausgelagerte Prozesse (Lohnfertigung, Subunternehmer, Rechenzentrum) sind Teil des Auftrags und werden mit denselben Anforderungen beauftragt; der Nachweis ihrer Prüfung landet in Register 4 oder 6.
📄 Auftragsmappe: Deckblatt mit Auftragsdaten, Terminverfolgung und die acht Register
Terminverfolgung: Das Deckblatt der Mappe trägt Termin zugesagt, Termin geplant, Termin erreicht. Das ist die Quelle für die Kennzahl Termintreue – und die Antwort auf „Nehmen wir ein Projekt, das später fertig wurde: Wie haben Sie das rechtzeitig bemerkt und was haben Sie dem Kunden gesagt?“ (Mail in Register 2).
Schritt 6: Ausführung unter beherrschten Bedingungen (8.5.1)
„Beherrschte Bedingungen“ klingt nach Reinraum. Gemeint ist: Die Person, die die Arbeit macht, hat das Richtige in der Hand – die richtige Zeichnung im richtigen Stand, das richtige Werkzeug, das Wissen, und jemand merkt, wenn etwas schiefgeht. Kapitel 8.5.1 zählt acht Punkte auf; so sehen sie im Kleinbetrieb aus:
| 8.5.1 | Anforderung | Im Kleinbetrieb | Der Auditor prüft am Arbeitsplatz |
|---|---|---|---|
| a) | Dokumentierte Information: Merkmale des Produkts, zu erreichende Ergebnisse | Zeichnung, Stückliste, Leistungsverzeichnis, Auftragsmappe | „Welche Zeichnung liegt hier – welcher Stand? Stimmt er mit Register 3 überein?“ |
| b) | Überwachungs- und Messmittel | Messschieber, Waage, Prüfgerät – kalibriert (7.1.5) | „Wann wurde das zuletzt geprüft?“ |
| c) | Überwachung und Messung an geeigneten Stellen | Der eine Prüfpunkt (Modul 8); Zwischenkontrolle durch Werker | „Wo wird geprüft, und wie wissen Sie, dass es passt?“ |
| d) | Geeignete Infrastruktur und Umgebung | Maschinen gewartet, Beleuchtung, Temperatur, Sauberkeit | Augenschein |
| e) | Kompetente, qualifizierte Personen | Einweisung, Scheine (7.2) | „Wer darf an dieser Maschine arbeiten – und woher weiß ich das?“ |
| f) | Validierung besonderer Prozesse | Schweißen, Kleben, Lackieren, Wärmebehandlung, Sterilisation, Softwarebetrieb – Ergebnis nicht nachprüfbar | „Woher wissen Sie, dass die Schweißnaht hält?“ → Verfahrensprüfung, Parameter, Probestück |
| g) | Maßnahmen gegen menschliche Fehler | Checkliste, Vier-Augen, Vorrichtung, Farbkennzeichnung, Pflichtfelder im System | „Was verhindert, dass hier das falsche Teil eingebaut wird?“ |
| h) | Freigabe, Lieferung, Tätigkeiten danach | Modul 8 und 10 | – |
Zeichnungsstand ist der klassische Fund: Am Arbeitsplatz liegt Revision B, in der Mappe Revision C. Regel: Zeichnungen mit Stand kennzeichnen, alte bei Änderung einziehen (Änderungsvermerk aus Modul 5 löst das aus).
Arbeitsanweisungen nur, wo sie gebraucht werden: für Tätigkeiten, die nicht jeder kann, die selten vorkommen oder bei denen ein Fehler teuer ist. Ein Betrieb mit zwölf Mitarbeitern hat erfahrungsgemäß drei bis sechs – nicht dreißig. Alles andere ist Einweisung (7.2) und steht im Einweisungsprotokoll.
Validierung (f): Nur für Prozesse, deren Ergebnis die Endprüfung nicht zeigt. Handwerk: Schweißen, Kleben, Dachabdichtung. Dienstleistung: Datensicherung (Wiederherstellungstest), Desinfektion. Handel: meist nichts – dann steht im Handbuch „alle Ergebnisse werden durch nachfolgende Prüfung verifiziert“.
Der Test am Arbeitsplatz: Gehen Sie mit der Auftragsmappe zum Arbeitsplatz des laufenden Auftrags und prüfen Sie a) bis g) in fünf Minuten. Das ist genau das, was der Auditor in Stufe 2 tut.
Schritt 7: Der eine Prüfpunkt – Freigabe mit Nachweis (8.6)
Die zweite Pflichtaufzeichnung: 8.6 verlangt, dass die Freigabe zum Kunden erst nach erfolgreicher Prüfung erfolgt und dass dokumentierte Information den Nachweis der Konformität und die Rückverfolgbarkeit zur freigebenden Person enthält. Drei Fragen, die das Prüfprotokoll beantwortet: Was wurde geprüft? Mit welchem Ergebnis? Wer hat freigegeben?
Genau ein Prüfpunkt. Der Wertschöpfungsprozess hat eine Stelle, an der die Freigabe zum Kunden entschieden wird. Zwischenkontrollen durch den Werker sind erlaubt und sinnvoll (8.5.1 c), aber sie sind nicht der Prüfpunkt und brauchen kein Protokoll. Wer fünf Prüfungen in die Prozessbeschreibung schreibt, muss fünf Protokolle zeigen – das ist der häufigste selbstgemachte Auditfund in Kapitel 8.
| Branche | Der Prüfpunkt | Das Protokoll | Freigebende Person |
|---|---|---|---|
| Fertigung | Endprüfung nach Zeichnung mit Messmitteln | Prüfprotokoll: Merkmal, Soll, Ist, Prüfmittel, i. O. | Prüfer / Fertigungsleitung |
| Handwerk, Bau | Abnahme beim Kunden | Abnahmeprotokoll mit Unterschrift beider Seiten, Mängelliste (auch leer) | Meister / Bauleitung |
| Handel | Versandkontrolle gegen Auftrag | Packliste mit Haken und Kürzel, oder Scan im System | Lager |
| IT, Anlagenbau | Funktionstest nach Testplan | Testplan mit Ergebnis, Übergabeprotokoll | Leitender Techniker |
| Reinigung, Dienste | Objektkontrolle (Stichprobe) | Kontrollblatt mit Datum, Objekt, Ergebnis | Objektleitung |
| Beratung, Büro | Vier-Augen-Prüfung des Ergebnisses | Prüfvermerk auf dem Dokument (Kürzel, Datum) | Zweiter Bearbeiter |
| Service, Reparatur | Funktionsprüfung nach Reparatur | Prüfvermerk auf dem Arbeitsauftrag | Techniker |
Prüfumfang: Was geprüft wird, steht vorher fest (8.1 b: „Kriterien für die Annahme“): die Merkmale der Zeichnung, die Punkte des Leistungsverzeichnisses, die Testfälle des Testplans. Ein Protokoll, das nur „i. O.“ sagt, ohne zu sagen, was geprüft wurde, ist kein Nachweis.
Was „erfolgreich“ heißt: Alle Merkmale innerhalb der Toleranz. Ist eines außerhalb, ist es keine Freigabe, sondern Schritt 8 (Fehler) – oder eine Sonderfreigabe mit Zustimmung des Kunden (Modul 9). Ein Protokoll mit einem roten Wert und einem Haken „freigegeben“ ohne Vermerk ist eine Abweichung.
Rückverfolgbarkeit zur Person: Kürzel genügt, wenn eine Kürzelliste existiert; Unterschrift ist üblich; Benutzername im System ebenfalls. Was nicht genügt: „Fertigung“ als Freigebender – die Norm will eine Person.
Prüfmittel: Wer misst, braucht geeignete, geprüfte Messmittel (7.1.5.1) und bei Rückführbarkeit die Kalibrierung (7.1.5.2). Das Protokoll nennt das Prüfmittel (Nummer aus der Prüfmittelliste). Händler und Dienstleister ohne Messmittel schließen 7.1.5.2 aus – das Protokoll nennt dann die Methode (Sichtprüfung, Funktionstest, Abgleich mit Auftrag).
Schritt 8: Fehler – sperren, korrigieren, Kunden informieren, Sonderfreigabe (8.7)
Die dritte Pflichtaufzeichnung: Wenn die Prüfung in Schritt 7 nicht erfolgreich war – oder ein Fehler vorher oder nachher auffällt – verlangt 8.7, dass das Ergebnis gekennzeichnet und gesteuert wird, damit es nicht versehentlich zum Kunden geht, und dass dokumentierte Information festhält: was nicht konform war, welche Maßnahme, welche Sonderfreigabe und wer entschieden hat (8.7.2).
Die vier Reaktionen (8.7.1 a bis d):
| Reaktion | Bedeutet | Beispiel | Danach |
|---|---|---|---|
| Korrektur | Nacharbeit, Reparatur, Neuanfertigung | Bohrung nachsetzen, Software-Patch, Objekt nachreinigen | Erneute Prüfung (8.7.1, letzter Satz) – neues Protokoll oder Vermerk |
| Aussonderung | Sperren, verschrotten, zurückhalten | Teil mit rotem Anhänger ins Sperrregal; Ware zurück an Lieferanten | Vermerk, Entsorgung |
| Kundeninformation | Kunde erfährt es, bevor er es merkt | „Lieferung verzögert sich um 3 Tage wegen Nacharbeit“ | Mail in Register 7 |
| Sonderfreigabe | Kunde akzeptiert die Abweichung ausdrücklich | Maß 0,1 mm außerhalb Toleranz, Kunde stimmt per Mail zu | Mail des Kunden + Vermerk der befugten Person |
Der Sperrvermerk im Kleinbetrieb: Ein roter Anhänger oder Aufkleber („GESPERRT – Auftrag 2026-114 – Grund – Datum – Kürzel“) und ein Platz, der als Sperrbereich gilt (Regal, Kiste, Ordner „gesperrt“ im System). Mehr Kennzeichnung braucht es nicht; sie muss nur jeder kennen. Bei Dienstleistungen ist der „Sperrbereich“ der Ticketstatus oder ein Vermerk im Einsatzplan: „Objekt X – Nachreinigung vor Rechnung“.
Wer darf entscheiden (8.7.1: „Befugnis“): Das Organigramm sagt, wer Produkte sperren und freigeben darf – im Kleinbetrieb Fertigungsleitung oder GL. Die Sonderfreigabe braucht zusätzlich die Zustimmung des Kunden, wenn eine Kundenanforderung betroffen ist; eine interne Toleranz darf die befugte Person allein freigeben.
Interner Fehler oder Reklamation? Beides ist 8.7; die Reklamation kommt vom Kunden und löst zusätzlich 10.2 (Ursache, Korrekturmaßnahme) aus. Ein Formular für beides reicht: Fehlerblatt mit Herkunft „intern / Kunde“. Der Kurs „Reklamationen, Kennzahlen, Kundenzufriedenheit“ behandelt die Reklamation im Detail.
📄 Sperrvermerk (Anhänger zum Ausdrucken) und Fehlerblatt nach 8.7.2 mit den vier Reaktionen
Was Auditoren fragen: „Nehmen wir Ihre letzte Sperrung: Woran lässt sich nachvollziehen, warum gesperrt wurde, wer das entschieden hat und was der Kunde erfahren hat?“ Nachweis: Fehlerblatt, Sperrvermerk, Mail an den Kunden, erneutes Prüfprotokoll. Ein Betrieb, der sagt „Wir hatten keine Fehler“, bekommt die Rückfrage, wie er das weiß – Null-Fehler ist im Audit weniger glaubwürdig als drei dokumentierte.
Schritt 9: Lieferung, Rechnung, Nachbetreuung (8.5.4, 8.5.5)
Der Auftrag ist geprüft und freigegeben; jetzt muss er heil beim Kunden ankommen, abgerechnet werden – und danach ist der Betrieb nicht fertig. Drei Normstellen regeln das.
Erhaltung (8.5.4): Produkt und Dienstleistungsergebnis müssen bis zur Übergabe geschützt sein – Kennzeichnung, Handhabung, Verpackung, Lagerung, Transport, bei Daten: Integrität und Schutz. Im Kleinbetrieb: Verpackungsvorschrift auf dem Auftrag („Kantenschutz, liegend“), Lagerplatz mit Auftragsnummer, Transport versichert, Datenübergabe verschlüsselt. Der Nachweis ist der Lieferschein mit Datum, Position, Menge, Unterschrift des Empfängers – oder das Übergabeprotokoll bei Montage und IT.
Rechnung: Kein Normthema, aber jeder Auditor sieht sie als Abschluss der Akte – und das Finanzamt verlangt Pflichtangaben. Die Rechnungs-Prüfliste: Rechnung = Auftragsbestätigung + Änderungsvermerke? Lieferschein referenziert? Pflichtangaben (Name und Anschrift beider Seiten, Steuernummer oder USt-IdNr., Datum, Rechnungsnummer, Leistung, Zeitpunkt, Entgelt, Steuersatz, Steuerbetrag)? Zahlungsziel? Das steht in Register 8.
Tätigkeiten nach der Lieferung (8.5.5): Die Norm verlangt, den Umfang zu bestimmen – nach gesetzlichen Anforderungen (Gewährleistung, Rückruf, Produktbeobachtung), Risiken, Kundenanforderungen und Rückmeldungen. Im Kleinbetrieb:
| Tätigkeit | Beispiel | Wo es steht |
|---|---|---|
| Gewährleistung und Garantie | 2 Jahre gesetzlich; eigene Zusage 5 Jahre | AGB, Angebot |
| Wartung, Support, Hotline | Wartungsvertrag, Ticketsystem (W2) | Vertrag, Prozess W2 |
| Rückruf, Produktbeobachtung | Chargenerfassung ermöglicht Rückruf (8.5.2) | Prozess U4, Liste Normen und Gesetze |
| Rückmeldung einholen | Nachfrage vier Wochen nach Lieferung; Feedbackbogen nach Projekt | Prozess U3 |
| Ersatzteile, Dokumentation | Betriebsanleitung, Ersatzteilliste | Übergabeprotokoll |
📄 Lieferschein und Übergabeprotokoll (Muster), Rechnungs-Prüfliste mit Pflichtangaben
Rückmeldung als Kennzahl: Die Nachfrage nach Lieferung („Alles in Ordnung? Note 1 bis 6?“) füttert die Kundenzufriedenheit (9.1.2) ohne Fragebogenaktion. Eine Spalte „Rückmeldung“ auf dem Deckblatt der Auftragsmappe genügt – am Jahresende steht der Durchschnitt in der Managementbewertung.
Die neun Schritte in sechs Branchen: wo sie sich unterscheiden
Die neun Schritte sind in jeder Branche dieselben – aber drei davon sehen jeweils anders aus: wie die Anforderungen ermittelt werden (Schritt 1), was der Prüfpunkt ist (Schritt 7) und was nach der Lieferung kommt (Schritt 9). Wer diese drei für seine Branche richtig beschreibt, hat den Wertschöpfungsprozess.
| Branche | Schritt 1 Anforderungen | Schritt 7 Prüfpunkt | Schritt 9 Nachbetreuung | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|
| Produktion | Zeichnung, Stückliste, Spezifikation des Kunden; Normen (Werkstoff, Toleranz) | Endprüfung nach Zeichnung, Prüfprotokoll mit Messwerten | Gewährleistung, Rückverfolgbarkeit Chargen | Prüfmittel kalibriert; 8.3 nur bei eigener Konstruktion |
| Handwerk / Bau | Aufmaß und Besichtigung vor Ort (8.2.2 durch Augenschein); Bauordnung, Brandschutz | Abnahme beim Kunden mit Protokoll und Unterschrift | Gewährleistung 4–5 Jahre (VOB/BGB), Mängelbeseitigung | Nachunternehmer (8.4); Bautagebuch als Nachweis 8.5.1 |
| Handel | Verfügbarkeit, Lieferzeit, Preis; Produktvorschriften (CE, Kennzeichnung) | Versandkontrolle gegen Auftrag; Wareneingang als zweiter Nachweis | Retouren, Reklamation an Lieferant | Kein Fertigungsprozess; Lagerung = Erhaltung 8.5.4; Kundeneigentum bei Kommission |
| IT-Dienstleistung | Bedarfsklärung vor Ort, Bestandsaufnahme, Datenschutz | Funktionstest nach Testplan, Übergabeprotokoll | Support/Wartung als W2, Ticketsystem | Konzept = 8.3; Kundendaten = 8.5.3; Wiederherstellungstest = Validierung |
| Reinigung / Dienste | Objektbesichtigung, Leistungsverzeichnis, Hygienevorgaben | Objektkontrolle (Stichprobe) mit Kontrollblatt | Monatsabrechnung, Kundengespräch je Quartal | Einweisung (7.2) ist der Kern; Schlüssel = 8.5.3 |
| Beratung / Büro | Erstgespräch, Leistungsbeschreibung, Abgrenzung | Vier-Augen-Prüfung vor Übergabe | Präsentation, Nachfrage nach Umsetzung | Fast immer 8.3; Projektakte = Entwicklungsakte |
Zwei Wertschöpfungsprozesse, wenn zwei Leistungen mit verschiedenem Prüfpunkt angeboten werden: Fertigung und Montage, Handel und Reparatur, Projekt und Support. Jeder mit höchstens neun Schritten und einem Prüfpunkt; Schritt 1 bis 4 dürfen gemeinsam sein.
📄 Die neun Schritte für sechs Branchen als Vier-Felder-Tabelle mit Dokument je Schritt
Wo 8.3 hineinspielt: Immer dann, wenn der Betrieb festlegt, wie etwas gemacht wird, statt es nach Vorgabe zu tun – Konstruktion, Konzept, Rezeptur, Planung, Schulungskonzept. Dann wird aus Schritt 3 (Angebot) ein Entwicklungsschritt mit Eingaben (8.3.3), Prüfung (8.3.4) und Ergebnis (8.3.5), und die Auftragsmappe trägt sie in Register 3 und 6. Das ändert die neun Schritte nicht – es füllt sie.
Kundeneigentum und Rückverfolgbarkeit: die zwei vergessenen Nachweise (8.5.2, 8.5.3)
Zwei kurze Normstellen, die in Kleinbetrieben regelmäßig übersehen werden – und die Auditoren gern prüfen, weil die Antwort zeigt, ob der Betrieb seine Norm kennt.
Rückverfolgbarkeit (8.5.2): Die Norm verlangt Kennzeichnung der Ergebnisse, „wo erforderlich“, und – wenn Rückverfolgbarkeit gefordert ist – eindeutige Kennzeichnung mit Aufzeichnung. Gefordert ist sie, wenn der Kunde sie verlangt (Automobil, Bahn, Medizin), ein Gesetz (Lebensmittel, Medizinprodukte, Druckgeräte) oder die eigene Entscheidung (Rückruf möglich machen). Im Kleinbetrieb reicht dann: Chargen- oder Seriennummer des Materials auf dem Prüfprotokoll und dem Lieferschein, Auftragsnummer als Schlüssel zwischen allem. Die Frage „Zeigen Sie mir, aus welcher Materialcharge dieses Teil ist“ wird mit zwei Dokumenten beantwortet. Wer keine Rückverfolgbarkeit braucht, schreibt das ins Handbuch: „Rückverfolgbarkeit über die Auftragsnummer; Chargen werden nur auf Kundenwunsch erfasst.“
Kundeneigentum (8.5.3): Alles, was dem Kunden gehört und beim Betrieb ist – mit Sorgfalt behandeln, kennzeichnen, prüfen, schützen, und bei Verlust, Beschädigung oder Untauglichkeit dem Kunden melden und aufzeichnen. Die Norm nennt ausdrücklich Material, Komponenten, Werkzeuge, Räume, geistiges Eigentum und personenbezogene Daten. Deshalb hat fast jeder Betrieb Kundeneigentum:
| Branche | Kundeneigentum | Kennzeichnung und Schutz | Meldung bei Verlust |
|---|---|---|---|
| Fertigung, Handwerk | Beigestelltes Material, Kundenzeichnungen, Werkzeuge, Muster | Auftragsnummer am Material, Zeichnungen gelenkt, Werkzeugliste | Mail an Kunden, Vermerk Register 7 |
| Handel | Kommissionsware, Retouren, Kundendaten | Lagerplatz gekennzeichnet | Mail, Gutschrift |
| IT | Zugangsdaten, Kundendaten, Leihgeräte, Lizenzen | Passwortsafe, Datensicherung vor Eingriff, Gerätekennzeichnung | Meldung im Ticket; bei Daten DSGVO-Frist 72 h beachten |
| Reinigung, Dienste | Schlüssel, Transponder, Zugangscodes, Inventar in Objekten | Schlüsselliste mit Quittung | Sofortmeldung an Kunden, Schadensprotokoll |
| Reparatur, Service | Kundengerät | Annahmeschein mit Zustand und Zubehör | Meldung, Ersatz |
| Beratung, Schulung | Unterlagen des Kunden, Teilnehmerdaten | Projektordner mit Zugriffsschutz | Meldung |
Ein Satz im Handbuch und eine Zeile in der Prozessbeschreibung W1 („Kundeneigentum wird gekennzeichnet; Verlust oder Beschädigung wird dem Kunden sofort gemeldet und im Fehlerblatt dokumentiert“) erfüllen 8.5.3. Der Ausschluss von 8.5.3 ist fast nie begründbar – wer ihn versucht, bekommt im Stufe-1-Audit die Frage nach den Kundendaten.
Erhaltung des Kundeneigentums (8.5.4) gehört dazu: beigestelltes Material lagern wie eigenes, Kundendaten sichern wie eigene.
Kapazität, Termine und Auftragsspitzen: Lieferzusagen, die halten
Termintreue ist die Kennzahl, nach der Kunden Kleinbetriebe beurteilen – und die Auditfrage, die in Produktion und Handwerk fast immer kommt: „Zeigen Sie mir, wie Sie bei der letzten Auftragsspitze entschieden haben, welche Aufträge zuerst gefertigt werden, und ob Sie dabei Liefertermine zusagen konnten.“ Die Antwort braucht drei Dinge:
1. Eine Kapazitätsübersicht, die zeigt, was wann belegt ist. Plantafel an der Wand, Excel-Tabelle (Download aus Modul 3), Kalender oder ERP – die Form ist egal, der Stand muss aktuell sein. Wochen × Mitarbeiter oder Maschinen; jeder Auftrag ein Balken; Urlaub und Wartung eingetragen. In Betrieben bis fünf Mitarbeiter reicht die Auftragsliste mit Termin und geschätzten Stunden.
2. Eine Regel für die Reihenfolge, die im Handbuch oder in W1 steht – zum Beispiel: Zugesagter Termin vor Eingangsdatum; Stammkunden vor Neukunden bei gleichem Termin; Aufträge mit Vertragsstrafe zuerst; Entscheidung bei Konflikt durch GL. Ohne Regel entscheidet, wer am lautesten anruft – und das weiß der Auditor.
3. Puffer und Kommunikation: Die Auftragsbestätigung nennt den Termin mit Puffer (KW statt Tag, „voraussichtlich bis“); wird er trotzdem unsicher, erfährt der Kunde es vor dem Termin, nicht danach (8.2.1 – Kommunikation über Änderungen). Die Mail liegt in Register 2 der Auftragsmappe und ist der Nachweis für „Nehmen wir ein Projekt, das später fertig wurde: Wie haben Sie das rechtzeitig bemerkt und was haben Sie dem Kunden gesagt?“
Terminverfolgung: Das Deckblatt der Auftragsmappe trägt drei Daten – zugesagt, geplant, erreicht. Die Quelle der Kennzahl Termintreue (Anteil der Aufträge mit erreicht ≤ zugesagt) und des Standardziels „Termintreue ≥ 95 %“.
Was tun, wenn die Kapazität nicht reicht: Die ehrliche Antwort ist eine der vier: Termin verschieben (mit dem Kunden), Fremdfertigung oder Subunternehmer (8.4 – gelisteter Lieferant), Überstunden (Arbeitszeitgesetz!), Auftrag ablehnen. Alle vier sind zulässig; nur „zusagen und hoffen“ nicht.
Die zehn häufigsten Auditfunde in Kapitel 8 – und der Satz, der sie verhindert
Zehn Funde, die zusammen den größten Teil der Feststellungen zu Kapitel 8 ausmachen – jeder mit der Normstelle, dem Beleg, an dem der Auditor ihn erkennt, und der Regel, die ihn verhindert.
| Nr. | Fund | Normstelle | Woran der Auditor ihn erkennt | Regel |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Auftragsbestätigung nicht verschickt oder nicht abgelegt | 8.2.3.2 | „Zeigen Sie mir die AB zu diesem Auftrag.“ – Schweigen | Jeder Auftrag bekommt eine AB, auch mündliche (Mail) |
| 2 | Zeichnungsstand am Arbeitsplatz ≠ Mappe | 8.5.1 a | Vergleich Revision | Änderungsvermerk zieht alte Zeichnung ein |
| 3 | Prüfprotokoll ohne Prüfumfang oder Person | 8.6 | „Was wurde geprüft? Wer hat freigegeben?“ | Merkmal, Soll, Ist, Prüfmittel, Kürzel |
| 4 | Fünf Prüfpunkte beschrieben, ein Protokoll vorhanden | 8.6 / 4.4 | Prozessbeschreibung gegen Akte | Genau ein Prüfpunkt |
| 5 | Änderung des Kunden nicht in der Werkstatt angekommen | 8.2.4 | Mail vs. gefertigtes Teil | Änderungsvermerk in der Mappe + Info an Ausführende |
| 6 | Fehlerhaftes Teil ohne Kennzeichnung im Regal | 8.7.1 | Rundgang | Sperrvermerk, Sperrplatz |
| 7 | Kundeneigentum nicht erkannt (Daten, Schlüssel, Geräte) | 8.5.3 | „Was gehört hier dem Kunden?“ | Zeile in W1 und Handbuch |
| 8 | Besonderer Prozess ohne Validierung (Schweißen, Datensicherung) | 8.5.1 f | „Woher wissen Sie, dass das hält?“ | Verfahrensprüfung, Wiederherstellungstest |
| 9 | Termin verfehlt, Kunde erst danach informiert | 8.2.1 | Mail-Datum nach Liefertermin | Information vor dem Termin |
| 10 | Auftragsakte über fünf Orte verstreut | 8.1 | Auditor wartet zehn Minuten | Auftragsmappe mit acht Registern |
Der Zehn-Minuten-Check vor dem Audit: Ziehen Sie drei Aufträge der letzten drei Monate – einen großen, einen kleinen, einen mit Fehler – und prüfen Sie je Akte die zehn Punkte. Was fehlt, ist in einer Stunde nachgeholt (AB nachsenden geht nicht – aber die Regel ab morgen schon).
📄 Dreißig Auditfragen zum Auftrag aus echten Audits mit dem jeweiligen Nachweis
Was kein Fund ist: ein dokumentierter Fehler mit Sperrvermerk, Kundeninformation und erneuter Prüfung. Das ist der Beweis, dass 8.7 funktioniert – Auditoren notieren es als Stärke.
Praxisfall: Schreinerei Waldner GmbH – die Auftragsakte 2026-164 mit drei Fehlern
Die Schreinerei Waldner GmbH (erfunden) fertigt mit 14 Mitarbeitern Fenster und Haustüren, Innenausbau und Möbel nach Maß für Privat- und Gewerbekunden, Bauträger und Architekten – Werkstatt mit CNC unter einem Meister, zwei Montageteams, Büro mit Vertrieb, Arbeitsvorbereitung und Verwaltung. Auftrag 2026-164: Ein Steuerberater bestellt einen Empfangstresen nach Architektenzeichnung, Eiche furniert, mit einer vom Kunden beigestellten Glasplatte; Montage vor Ort; Termin vor Eröffnung der Kanzlei.
Die Akte enthält: Anfrage-Mail des Architekten mit Zeichnung Rev. A · Aufmaßblatt vom Ortstermin · Machbarkeitsvermerk des Meisters · Angebot mit Abgrenzung und Mitwirkung · Bestellung des Kunden mit Änderungswunsch (Kabeldurchlass) · Auftragsbestätigung · Zeichnung Rev. B · Bestellung Furnier und Beschläge · Lieferschein Glasplatte (Beistellung) · Laufkarte CNC · Prüfprotokoll Werkstatt · Montageauftrag · Abnahmeprotokoll · Fehlerblatt (Kratzer Glasplatte) · Lieferschein · Rechnung · Rückmeldung des Kunden.
Ihre Aufgabe (60 Minuten):
- Gehen Sie die Akte entlang der neun Schritte durch (Download 12) und tragen Sie je Schritt ein, welches Dokument ihn belegt und welche Normstelle erfüllt ist.
- Finden Sie die drei Fehler, die ein Auditor als Feststellung notieren würde. Hinweise: einer betrifft Modul 5, einer Modul 8, einer Modul 12.
- Schreiben Sie die Prozessbeschreibung W1 für Waldner als Vier-Felder-Tabelle (höchstens neun Schritte, ein Prüfpunkt) – Vorlage im Download.
📄 Waldner: die vollständige Auftragsakte 2026-164 (17 Dokumente) mit drei versteckten Fehlern
Die Stellen, an denen die meisten Teilnehmer abweichen: Das Aufmaßblatt ist die Anforderungsermittlung (8.2.2), nicht die Zeichnung des Architekten allein · Die Glasplatte ist Kundeneigentum (8.5.3) – ihr Kratzer gehört in Schritt 8 und als Meldung an den Kunden · Das Prüfprotokoll der Werkstatt ist eine Zwischenkontrolle; der Prüfpunkt ist die Abnahme beim Kunden.
Zeitbilanz Waldner: Die Akte zu führen kostet je Auftrag erfahrungsgemäß 20 Minuten mehr als ohne System – und spart beim ersten Streit um „das war nicht bestellt“ ein Vielfaches. Im Stufe-2-Audit wurde Kapitel 8 an dieser Akte in 25 Minuten geprüft.
Nachweise: Die Auftragsakte als Beleg für Kapitel 8 – und die Verbindung zu 9 und 10
Am Ende des Kurses steht ein einziges Ergebnis: die Auftragsakte, die jeden der neun Schritte belegt. Sie ist der Nachweis für Kapitel 8 – und die Quelle für drei weitere Kapitel.
| Aus der Akte | Wird zu | Normstelle | Wo es landet |
|---|---|---|---|
| Termin zugesagt / erreicht (Deckblatt) | Kennzahl Termintreue | 9.1.1 | Kennzahlenblatt, Ziel |
| Angebot → Auftrag (Register 2) | Angebotsquote | 9.1.1 | Kennzahlenblatt, Ziel |
| Fehlerblatt (Register 7) | Reklamationsquote, Fehlersammelliste, Korrekturmaßnahme bei Wiederholung | 8.7, 10.2 | Maßnahmenplan |
| Rückmeldung des Kunden (Register 8) | Kundenzufriedenheit | 9.1.2 | Auswertung U3, Managementbewertung |
| Die ganze Akte | Prüfobjekt des internen Audits („Nehmen wir Ihren letzten Auftrag“) | 9.2 | Auditbericht |
| Alle Akten des Jahres | Leistung der Prozesse, Konformität der Produkte | 9.3.2 c | Managementbewertung |
Aufbewahrung: Zehn Jahre (Geschäftsunterlagen, Produkthaftung) – als Ordner im Archiv oder Verzeichnis mit Backup. Die Akte ist zugleich die Antwort auf jede spätere Frage: Gewährleistung, Rückruf, Nachbestellung („Wie war das damals?“).
Prüfraster für die eigene Akte – 18 Kriterien, je 0 bis 2 Punkte:
📄 Prüfraster: die eigene Auftragsakte in 18 Kriterien bewerten (reif / fast / noch nicht)
Unter 24 von 36 Punkten: drei Aufträge nach Modul 15 durchgehen, Vorlagen aus diesem Kurs einführen, nach vier Wochen erneut prüfen. Ab 30 Punkten ist Kapitel 8 auditfest.
Was folgt: Die Akte zeigt Lieferanten (Register 4), Personen (Register 5) und Prüfmittel (Register 6) – die Themen des Kurses „Lieferanten, Mitarbeiter, Prüfmittel“. Und sie liefert Fehler und Rückmeldungen – die Themen des Kurses „Reklamationen, Kennzahlen, Kundenzufriedenheit“.
Rechtsrahmen: Vertrag, Abnahme, Rechnung – was die Norm nicht regelt, das Gesetz aber schon
Die ISO 9001 regelt, dass Anforderungen geklärt, Freigaben belegt und Fehler dokumentiert werden. Was im Streitfall gilt, regelt das Gesetz – und die Dokumente dieses Kurses sind zugleich die, die vor Gericht zählen. Keine Rechtsberatung; aber fünf Prüfpunkte, die jeder Kleinbetrieb kennen sollte.
| Thema | Regel (vereinfacht) | Dokument aus diesem Kurs | Prüfpunkt |
|---|---|---|---|
| Vertragstyp | Kaufvertrag (Ware liefern) oder Werkvertrag (Erfolg schulden: Möbel nach Maß, Montage, Software) – beim Werkvertrag ist die Abnahme der Dreh- und Angelpunkt | Angebot, AB | Ist klar, was geschuldet ist – Sache oder Erfolg? |
| Abnahme (BGB § 640, VOB/B § 12) | Mit der Abnahme beginnt die Gewährleistung, die Vergütung wird fällig, die Beweislast dreht sich; Abnahme kann ausdrücklich, durch Nutzung oder durch Fristablauf erfolgen | Abnahmeprotokoll | Protokoll mit Datum, beiden Unterschriften, Mängelliste (auch „keine“) |
| Gewährleistung | Kauf: 2 Jahre; Werk: 2 Jahre, bei Bauwerken 5 (BGB) bzw. 4 (VOB/B); vertraglich anpassbar | AGB, Angebot | Steht die Frist im Angebot oder in den AGB? |
| Rechnung (UStG § 14 Abs. 4) | Pflichtangaben; Rechnungsnummer fortlaufend; bei Werkleistungen Leistungszeitpunkt | Rechnungs-Prüfliste | Fehlende Angaben kosten den Kunden den Vorsteuerabzug – und den Betrieb den Kunden |
| Aufbewahrung | Handelsbriefe 6, Buchungsbelege 8 bzw. 10 Jahre; Produkthaftung 10 Jahre ab Inverkehrbringen | Auftragsakte | 10 Jahre deckt alles ab |
| Produkthaftung (ProdHaftG) | Hersteller haftet für Schäden durch fehlerhafte Produkte verschuldensunabhängig; Händler als „Quasi-Hersteller“ bei Eigenmarke oder Import | Prüfprotokoll, Rückverfolgbarkeit | Belegt die Akte, dass geprüft wurde und woher das Material kam? |
Die Abnahme ist für Handwerk, Bau, IT und Anlagenbau beides: der Prüfpunkt der Norm (8.6) und der Rechtsakt des Werkvertrags. Ein Abnahmeprotokoll erfüllt beides – wenn es eine Mängelliste enthält (auch wenn sie leer ist) und beide Seiten unterschreiben. Fehlt die Unterschrift des Kunden, ist es ein Übergabeprotokoll, kein Abnahmenachweis.
Was im Audit nicht geprüft wird: ob der Vertrag rechtlich wirksam ist, ob die AGB einbezogen sind, ob die Gewährleistungsfrist richtig ist. Das ist Sache des Betriebs und seines Anwalts. Geprüft wird, ob die Anforderungen – auch die gesetzlichen (8.2.2 a) – bekannt sind: Die Liste Normen und Gesetze nennt BGB, VOB/B, UStG, ProdHaftG, wenn sie für den Betrieb gelten.
Stand der Angaben: Oktober 2026. Fristen und Pflichtangaben ändern sich; die Liste Normen und Gesetze wird jährlich geprüft.
Verfahren im eigenen Haus
Dieses Modul füllt Ihr Unternehmen aus. Der allgemeine Teil der Schulung endet hier; was folgt, kennt nur Ihr Betrieb:
| Punkt | Was festgehalten wird |
|---|---|
| Ansprechpartner | Wer ist QM-Beauftragter bzw. Ansprechpartner für QM-Fragen? Wer vertritt ihn? |
| Dokumente und Vorlagen | Wo liegen Handbuch, Prozessblätter und die Vorlagen, die zu diesem Thema benutzt werden (Ordner, Cloud, Papier)? |
| Nachweise | Wo werden die Nachweise zu diesem Thema abgelegt, und wie lange werden sie aufbewahrt? |
| Freigabe | Wer gibt Dokumente, Änderungen und Entscheidungen zu diesem Thema frei? |
| Termine | Welche festen Termine gelten (internes Audit, Managementbewertung, externes Audit)? |
Betriebe mit Firmenkonto der Akademie erhalten dieses Modul mit ihren eigenen Angaben; die Teilnehmer sehen dann Namen, Termine und Ablageorte ihres Unternehmens. Ohne Anpassung gilt: Fragen Sie Ihre Geschäftsführung oder Ihren QM-Beauftragten, wo diese Angaben in Ihrem Betrieb festgelegt sind – in der Regel im QM-Handbuch.
Abschlusstest
40 Fragen, je eine richtige Antwort. Zum Bestehen brauchen Sie 32 richtige (80 %). Die Auswertung erfolgt auf dem Server — hier auf der Seite steht keine Lösung.
Ihr Ergebnis
Zertifikat auf LinkedIn
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Schicken Sie den Kurslink weiter – kostenlos, ohne Anmeldung. Mit Firmencode landen alle Nachweise im selben Firmenkonto.
Wie es weitergeht
Vorlagen mit Ihrem Logo: Das Dokumentenpaket von QM-Dienstleistungen enthält alle Auftragsvorlagen (Angebot, AB, Auftragsmappe, Prüfprotokoll, Lieferschein) mit Ihrem Logo und Ihren Abläufen.
Betriebsspezifischer Zusatzteil: Modul „Verfahren im eigenen Haus“ mit Ihren Schritten, Ihrem Prüfpunkt und Ihren Vorlagen.
Die nächsten Kurse: „Lieferanten, Mitarbeiter, Prüfmittel“ (Kapitel 7 und 8.4) und „Reklamationen, Kennzahlen, Kundenzufriedenheit“ (Kapitel 8.7, 9.1) in der Akademie.
Weitere kostenlose Unterweisungen finden Sie in der Online Akademie. Fragen zur Umsetzung im eigenen Betrieb beantworten wir über das Kontaktformular.
Fachliche Rückfragen zu dieser Unterweisung: Holger.grosser@iso9001.info · Telefon 0911-49522541. Eine Online-Unterweisung erfüllt die Unterweisungspflicht nur, wenn Rückfragen an eine unterweisende Person möglich sind.