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ISO 9001 in der Produktion mit 10 Mitarbeitern: Was muss ich wirklich nachweisen?

KURZ GESAGT

Nein. Fünf Prozesse: Angebot/Auftrag, Produktionsplanung, Produktion mit Qualitätskontrolle, Einkauf/Wareneingang, Versand. Prüfmittel werden kalibriert, wenn die Messung kundenrelevant ist – nicht jeder Zollstock. Wartung wird nach Herstellerangabe oder Erfahrung dokumentiert, nicht monatlich für jede Maschine. Schulungsnachweise sind Unterweisungsprotokolle, die Sie wegen Arbeitsschutz ohnehin haben. Die Risikobewertung entsteht aus Ihren Investitionen: neue Maschine, Halle, Gabelstapler, Labor.

Holger Grosser, ISO-9001-Berater seit 1994
GEPRÜFT08·26H. Grosser
Stand 30.08.2026 · Von Holger Grosser, QM-Berater seit 1994 · über 1.000 begleitete Zertifizierungsaudits · Quelle: Beratungspraxis Produktion mit 10 Mitarbeitern + Wissensbasis aus 342 Gesprächen
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IHRE LAGESo fängt es meistens an

Sie fertigen – Drehteile, Druckerzeugnisse, Möbel, Baugruppen. Ein Großkunde will das Zertifikat auf dem Lieferantenfragebogen sehen. Sie fragen sich: Muss ich jetzt jede Maschine, jede Prüfung, jede Wartung dokumentieren?

IHRE PROZESSEDiese Prozesse stehen in Ihrem Handbuch – je eine Seite

  1. Angebot und Auftragsannahme
  2. Produktionsplanung
  3. Produktion und Qualitätskontrolle
  4. Einkauf, Wareneingang, Lieferantenbewertung
  5. Versand und Auslieferung
  6. Reklamation und Nacharbeit

Mehr nicht. Was der Auditor nicht sehen will, bauen wir nicht.

NORMPrüfmittel: Was muss kalibriert werden?

Nur Messmittel, deren Ergebnis über Gut/Schlecht beim Kunden entscheidet: Messschieber, Mikrometer, Waage, Farbmessgerät. Kalibrierintervall nach Herstellerangabe oder eigener Erfahrung – ein Jahr ist üblich. Eine Liste mit Gerät, Nummer, Intervall, letztem Datum. Werkstattmaßbänder und Hilfsmittel sind 'Anzeigemittel' und bleiben draußen.

NORMWartung und Instandhaltung

Ein Wartungsplan je Maschine mit Intervall und Nachweis (Stempel, Unterschrift, Wartungsvertrag). Keine monatlichen Protokolle für alles – Intervall nach Hersteller oder Ihrer Erfahrung. Externe Wartungsfirma? Dann ist deren Bericht der Nachweis.

NORMIhre Risiken und Ziele

Aus den Gesprächen: Abhängigkeit von wenigen Großkunden, Preisdruck durch Online-Anbieter, Produktionsausfall bei Erweiterung, Kundeninsolvenz, Arbeitsunfälle durch veraltete Flurförderzeuge, Lieferkettenrisiken. Ziele mit Zahl: Angebotserfolgsquote, Ausschussquote, Liefertermintreue, Neukunden pro Jahr, Produktionskapazität. Die Ziele kommen aus Ihrem Geschäftsplan und werden von der Geschäftsführung verantwortet.

NORMEntwicklung nach Kundenauftrag

Läuft die Entwicklung bei jedem Kunden anders, wird sie bewusst nur übergeordnet beschrieben: Kundenvorgabe, Muster, Freigabe, Serie. Wer gar nicht entwickelt, sondern nach Zeichnung fertigt, schließt Kapitel 8.3 aus – das steht dann auf dem Zertifikat.

NORMWas der Auditor bei Ihnen sehen will

Er geht mit durch die Halle: Ein Auftrag von der Zeichnung bis zum Lieferschein, die Prüfmittelliste, eine Wartung, eine Unterweisung, eine Reklamation mit Maßnahme. Ihre Mitarbeiter müssen ihren eigenen Arbeitsplatz erklären können – mehr nicht.

WAS SIE MITBRINGENDas brauchen wir von Ihnen – eine Stunde Ihrer Zeit

  • Maschinenliste mit Wartungsintervall
  • Prüfmittelliste
  • Hauptkunden und Hauptlieferanten
  • Investitionen der letzten 4 Jahre
  • Ein Auftrag komplett (Zeichnung bis Lieferschein)
  • Unterweisungsnachweise

Kein Formular, kein Dokument. Sie erzählen, wir schreiben.

WAS ES KOSTETFestpreis, fällig erst mit Zertifikat

Beratung Festpreis 4.500 € (3–10 Mitarbeiter), BAFA-Zuschuss 50–80 % auf 3.500 €; Zertifizierung akkreditiert 3.000–8.000 € über drei Jahre oder nicht akkreditiert ab 990 €. Kein Abo, keine Laufzeit. Alle Zahlen mit Rechenbeispielen →

WEITERLESENDas passt dazu

O-TON · AUS ÜBER 1.000 AUDITSAus der Beratungspraxis

So klingen die Fragen echter Kunden – und die Antworten, die sich im Audit bewährt haben:

„Wie erstelle ich die Risikoanalyse aus unseren Projekten und Investitionen?"

„Wenn Sie den Versandbereich aufgebaut haben, muss das ja einen Grund gehabt haben. Das machen Sie ja nicht einfach so. Die Projekte und Investitionen sind die Basis für die Risikobewertung."

Produktion

„Müssen wir das QM-System erweitern, wenn Lieferanten wechseln oder neue Maschinen kommen?"

„Nein, solange die Kunden zufrieden sind und das Zertifikat akzeptieren, machen wir nur Updates. So wenig wie möglich, so viel wie nötig. Alles andere frustriert nur."

Zerspanung

„Müssen wir alle ISO-Punkte auswendig können für das Audit?"

„Nein. Jeder erklärt seinen eigenen Ablauf und weiß, wo seine Dokumente liegen. Die Norm liegt beim Berater."

Produktion

SCHNELLE ANTWORTENHäufige Fragen

Brauche ich ein separates Wareneingangsprüfprotokoll?

Ein Haken auf dem Lieferschein mit Datum und Kürzel ist ein Prüfnachweis.

Wir haben Online-Unterweisungen – reicht das als Schulungsnachweis?

Ja, das Teilnahmezertifikat kommt in den Schulungsplan.

Wer ist für gesetzliche Anforderungen verantwortlich?

Die Geschäftsführung. Ein Satz im Handbuch plus die Normen-und-Gesetze-Liste.

Arbeitsschutz haben wir extern – ist das ein Problem?

Nein, die externe Fachkraft ist ein Dienstleister und steht in der Lieferantenliste.

Eine Stunde erzählen, wie Sie arbeiten – wir bauen daraus Ihr QM-System. Festpreis ab 3.500 €, Sie zahlen erst mit Zertifikat. Für Ihre Branche: ISO 9001 in 10 Tagen (Express).

Angebot für ISO 9001 BeratungFestpreis · Zahlung erst mit Zertifikat
Holger Grosser, ISO-9001-Berater seit 1994

Holger Grosser berät seit 1994 Unternehmen zur ISO 9001 und hat über 1.000 Zertifizierungsaudits begleitet – jedes davon im ersten Anlauf bestanden. Sein Grundsatz: so wenig Dokumentation wie möglich, so viel wie nötig. Mehr über den Autor
★★★★★ 5,0 · 97 Google-Bewertungen, alle von zertifizierten Kunden